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Allgemeines über Bad Kleinen

 

Mühlenwerke

Der Bau der Mühle begann 1910 und wurde 1916 in Betrieb genommen. Erbaut wurde sie von denn Janssen aus Schwerin. Mitte der dreißiger wurden dort alle Sorten Mehl produktiert und es erfolgten Lieferungen bis nach Schleswig-Holstein. Die Mühle  besaß eine eigenen Zugang zur Gleisanlage um ihr Mehl mit Hilfe von Waggonladungen zur ihren Kunden zu liefern. Aber nicht nur auf denn Gleisen war die Mühle zugängig sondern auch über dem Schweriner See wurden mit Hilfe von Schleppkähnen das Getreide angeliefert. Die Mühle hatte eine Kapazität von 10 Tausend Tonnen Weizen und Roggen.
1948 ging die Mühle dem Volkseigentum der DDR über, durch Schließung  einiger anderer Mühlen verlagerte sich die Produktion in Richtung Osten und Süden. Auf dem neben Gelände wurde ein 5000 t Getreidesilo errichtet welches mit dem Mühlenwerk verbunden war.
1968 musste sich die Mühle des Neugebildeten Kombinates Getreidewirtschaft Bezirk Rostock anschließen.
1971 errang der Betrieb denn Titel "Betrieb der ausgezeichneten Qualitätsarbeit" und sie behielt ihn bis 1989.
1993 wurde der Betrieb an die schwedische Firma Nordmills verkauft.
Der Mahlbetrieb wurde kurz darauf auch eingestellt und die Belegschaft schrumpfte auf 70 Mitarbeiter. 1996 wurde die Mühle dann endgültig Stillgelegt.