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Herzlich willkommen in
Bad Kleinen am schönen
Schweriner See,
auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Gemeinde
zwischen
Wismar
und Schwerin vor. Die Gemeinde Bad Kleinen liegt
am Nordufer des Schweriner Sees, dem drittgrößten
Deutschlands etwa auf halbem Wege zwischen der
Landeshauptstadt
Schwerin
und der Hansestadt Wismar. Westlich von Bad Kleinen
erhebt sich ein Endmoränenbogen entlang des Schweriner
Sees, der den Seespiegel bis zu 40 m überragt. Über den
Lostener See ist der Schweriner See durch den
Wallensteingraben (der durch das Gemeindegebiet führt)
mit der Wismarer Bucht verbunden. Zu Bad Kleinen gehören
die Ortsteile Fichtenhusen, Gallentin, Glashagen,
Hoppenrade, Losten, Niendorf und Wendisch Rambow. Bad
Kleinen bildet zusammen mit Dorf Mecklenburg das Amt
Dorf Mecklenburg Bad Kleinen. Die Amtsverwaltung
befindet sich in 23972 Dorf Mecklenburg in der Strasse
Am Wehberg 17.
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Verkehr und Anreise nach Bad Kleinen
Bad Kleinen liegt in Reichweite der Ostseeautobahn A 20
(Lübeck - Stettin) sowie der im Bau befindlichen A 241.
Von Süden aus Richtung Schwerin und von Norden aus
Richtung Wismar ist Bad Kleinen über die B 106 bequem zu
erreichen. Bad Kleinen ist einer der wichtigsten
Eisenbahnknoten in Mecklenburg Vorpommern. Hier kreuzen
sich die Eisenbahnlinien von und nach Rostock, Schwerin,
Wismar und der Hansestadt Lübeck.
Die Rote Armee Fraktion und Bad Kleinen
Der Bahnhof von Bad Kleinen erlangte eine große
Bekanntheit in Deutschland, als dort am 27. Juni 1993 im
Rahmen eines Einsatzes von Bundeskriminalamt und GSG 9
versucht wurde, zwei Mitglieder der Rote Armee Fraktion
festzunehmen. Bei dem Einsatz kam es zu einem wilden
Schusswechsel, bei welchem das RAF-Mitglied Wolfgang
Grams und der GSG 9-Beamte Michael Newrzella unter
zunächst ungeklärten Umständen tödlich getroffen wurden.
Später wurde die Legende verbreitet, Grams sei von
Polizeibeamten, bereits verletzt und wehrlos auf den
Gleisen liegend, hingerichtet worden.
Bundesinnenminister Rudolf Seiters übernahm umgehend die
politische Verantwortung für den vermeintlichen Skandal
und trat zurück. Die ausführlichen Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft Schwerin erbrachten später keinerlei
Anhaltspunkte für eine "Hinrichtung" Grams, sondern für
einen Suizid des bereits angeschossenen Terroristen in
aussichtsloser Lage. |